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KFZ-Versicherung Kfz-Versicherung: Sparen an der richtigen Stelle

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine Pflichtversicherung. Sie sichert Schäden ab, die bei Unfällen entstehen und schnell in hohe Summen gehen können, für deren Rückzahlung viele Menschen Jahre brauchen würden. Versicherungspflichtig ist immer der Halter des Fahrzeuges. Er muss nach dem  Pflichtversicherungsgesetz für das Fahrzeug eine Haftpflichtversicherung abschließen, die Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden absichert. Das Gesetz hat hierfür Mindestversicherungssummen vorgesehen. Für Personenschäden beträgt die Mindesthöhe 7,5 Millionen Euro, für Sachschäden 1,12 Millionen Euro und für sonstige Vermögensschäden 50.000 Euro.

Der Fahrerkreis muss in der Kfz-Versicherung angeben werden

Die Höhe der Beitragssumme der Kfz-Versicherung wird unter anderem vom sogenannten Fahrerkreis bestimmt. Je mehr Fahrer ein Fahrzeug nutzen, umso höher sind in der Regel die Beiträge. Nutzt nur ein Fahrer regelmäßig das Auto, genügt es, ihn in der Kfz-Versicherung als alleinigen Fahrer anzugeben, für Ehegatten als Fahrer sind beide Partner einzutragen. Nutzen mehrere Personen das Auto regelmäßig, kann ein fester Personenkreis, beispielsweise bestehend aus Eltern und ihren Kindern oder aus zwei Fahrern und dem Nachbarn, eingetragen werden. Auch die Eintragung eines „beliebigen“ Fahrerkreises ist möglich. Bei diesem bestehen versicherungstechnisch keine Beschränkungen hinsichtlich der Fahrer und der Halter kann das Auto an jeden eingetragen Fahrer zur Nutzung überlassen. Das gelegentliche Nutzen des Fahrzeuges durch andere Fahrer wird von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich gehandhabt. Erlaubt ist es, aber häufig an bestimmte Bedingungen geknüpft und nicht alle Versicherer mögen Fahrerkreise mit vielen nicht verwandten Personen, was sich dann in aller Regel auch in den Beiträgen wiederspiegelt. So beschränken manche Anbieter die gelegentliche Nutzung auf Fahrer mit einem Mindestalter von 23 Jahren. Bei anderen ist die gelegentliche Nutzung zulässig, sofern sie der Versicherung vorher gemeldet wird. Manche Versicherungen bieten bereits Apps an, mit denen man Fahrer, die sich das Auto ausleihen, melden kann. Fakt ist, dass andere Fahrer die nicht zur Familie gehören und jüngere Fahrer mit einem Alter unter 23 in der Regel immer höhere Versicherungsbeiträge auslösen.

Haftpflichtversicherung, Vollkasko und Teilkasko – worin sich diese Kfz-Versicherungen unterscheiden

Während die Haftpflichtversicherung eine Pflichtversicherung ist, sind Kaskoversicherungen optional. Die Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die der Fahrer an fremden Fahrzeugen oder Personen verursacht hat. Eigene Schäden, wie sie durch selbstverschuldete Unfälle oder Diebstahl entstehen können, dagegen sind nicht Sache der Haftpflichtversicherung. Hierfür ist die Teilkasko- oder die Vollkaskoversicherung zuständig.

Schadenfreiheitsrabatt und „Prozente“ in der Kfz-Versicherung

In der Kfz-Haftpflichtversicherung und Kfz-Vollkaskoversicherung gibt es die SFR-Klassen mit dem s.g.  Schadenfreiheitsnachlass, d.h. der Beitragssatz fällt jedes schadenfreie Jahr um eine Klasse tiefer und wird dadurch preiswerter, da der Beitragssatz fällt. Im Schadensfall erfolgt umgedreht eine „Hochstufung“ um mehrere schadenfreie Jahre, die den zukünftigen Beitragssatz und somit den Beitrag anheben. In der Teilkaskoversicherung gibt es dieses System nicht, hier bleibt der Beitrag immer gleich.

Die Teilkaskoversicherung kommt für Schäden auf, die nicht selbstverschuldet sind. Das kann der Diebstahl des Autos oder von Fahrzeugteilen sein, ein Sturmschaden, Feuer und Hagelschäden, ein Wildunfall oder auch Glasbruch. Da bei den Kaskoversicherungen immer der Zeitwert des Fahrzeugs ersetzt wird, spielt das Alter und der Restwert des Fahrzeugs eine Rolle, hier ist abzuwägen ob noch eine Vollkasko Versicherung Sinn macht oder eher nur die Teilkasko. Selbstbeteiligungen verringern bei der Teilkaskoversicherung die regelmäßig zu zahlende Versicherungsprämie und bieten hier Einsparmöglichkeiten, aber im Schadenfall auch einen festen Selbstbehalt pro Schaden den der Versicherungsnehmer aus der eigenen Tasche finanzieren muss. Üblich sind hier in der Teilkaskoversicherung entweder keine Selbstbeteiligung oder 150 €, in der Vollkasko eher 300 € aufwärts.

Die Vollkaskoversicherung übernimmt im Gegensatz zur Teilkaskoversicherung auch Schäden am eigenen Fahrzeug, die fremd oder selbstverschuldet sind. Auch mutwillige Schäden, die durch Fremde angerichtet werden, sind in der Vollkaskoversicherung mitversichert. Genauso wie der selbst verschuldete Unfall. Ob sich eine Vollkaskoversicherung lohnt, ist wiederum vom Alter des Fahrzeugs und dessen Restwert abhängig. Doch auch die Finanzierung des Fahrzeuges durch einen Kredit kann eine Rolle spielen. Egal, ob Vollkasko, Teilkasko oder nur Haftpflicht – in jedem Fall lohnt es sich, Kfz-Versicherungen zu prüfen und die Bedingungen zu vergleichen. Von Zeit zu Zeit sollte man auch prüfen ob es Neuerungen in den Bedingungswerken gibt, die einen Wechsel auf verbesserte Bedingungen empfehlenswert machen.

Wie sich Billigtarife von preiswerten Qualitätstarifen unterscheiden lassen

Ein genauer Vergleich der KFZ-Versicherungen lohnt sich. Dabei kommt es allerdings nicht allein auf den Preis an. Billigtarife sind für Laien oft nur schwer oder gar nicht von preiswerten Qualitätstarifen mit umfangreichen Leistungen zu unterscheiden. Daher profitieren Interessenten von unserem KFZ-Versicherungs-Vergleichsrechner. Alle Verträge, die hier angezeigt werden, werden von uns selbst betreut und wir stehen Ihnen auch persönlich für Fragen und Auskünfte zu den Tarifen zur Verfügung, sowie auch später wenn die Kfz-Versicherung bei uns abgeschlossen wurde.

Ein Tipp der Ihnen viel Ärger und Geld sparen kann

Abschließend möchten wir Ihnen noch ein Tipp mit auf den Weg geben, der die Privathaftpflichtversicherung betrifft. In der Kfz-Versicherung müssen Schäden die beispielsweise beim Beladen des Fahrzeugs mit dem Einkaufswagen passieren über die Kfz-Haftpflichtversicherung abgewickelt werden. Sehr groß ist das Ärgernis dann aber, wenn der Schadenfreiheitsnachlass der Kfz-Versicherung im Folgejahr hochgestuft wird und höhere Beiträge fällig werden.

Aktuelle Privathaftpflichtversicherungen haben diese Art der Schäden nunmehr in die Privathaftpflichtversicherung aufgenommen, so dass solche Schäden durch die Privathaftpflichtversicherung gedeckt werden und dafür nicht mehr die Kfz-Versicherung belastet werden muss. Wer seine Versicherungen bei uns eindeckt spart sich Geld und Ärgernisse und bekommt die besseren Deckungskonzepte der Versicherer. Testen Sie es aus.

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